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Bus-Wartehäuschen aus Glas bekommen spezielles Vogelschutz-Design

Optimale Abstimmung zwischen Kundennutzen, Vogelschutz und ansprechendem Design

Die Bushaltestellen im Land Salzburg werden immer moderner. Mussten die Fahrgäste früher oft noch im Regen stehend auf den Bus warten, so werden die Haltestellen zu von Wind und Wetter geschützten Wartebereichen, die durch den Einsatz von Glasfassaden auch hell und transparent sind. Doch gerade der vermehrte Einsatz von Glasflächen beim Gebäudebau, also auch bei den Buswartehäuschen, bedeutet mehr Risiko für Vögel.

„Durchsichtige und reflektierende Glasflächen können zur Todesfalle für Vögel werden. Die landläufige Meinung, dass aufgeklebte Greifvogel-Silhouetten einen ausreichenden Vogelschutz bieten, ist leider falsch. Die Landesumweltanwaltschaft will bei Architekten, Bauherren und auch der Verwaltung Bewusstsein dafür schaffen, dass große Glasflächen eine echte Gefahr für Vögel sind. Deshalb begrüßen wir die Initiative vom Land Salzburg und dem Salzburger Verkehrsverbund, das Thema jetzt aktiv anzugehen“, erklärte Landesumweltanwältin Gishild Schaufler.

„Wir haben an der Haltestelle Koppl Professorfeld ein mit der Landesumweltanwaltschaft abgestimmtes Design umgesetzt, welches den bestmöglichen Schutz für Vögel bietet und trotzdem offene, helle und einladende Wartebereiche für die Kundinnen und Kunden im Salzburger Verkehrsverbund ermöglicht“, sagen die für Naturschutz verantwortliche Landesrätin Daniela Gutschi und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. „Es ist aber auch wichtig, dass aus den Wartebereichen eine transparente Sichtachse zum Straßenverlauf bestehen bleibt, damit die Kundinnen und Kunden herannahende Busse sehen können und sie selbst vom Buslenker gesehen werden“, ergänzt Schnöll.

„Das Vogelschutz-Design soll in jetzt sukzessive an 20 Haltestellen mit Glasflächen entlang des Musterkorridors, das ist die Buslinie 150 von Salzburg über Fuschl und St. Gilgen nach Bad Ischl, umgesetzt werden. Wir können dabei Erfahrungen sammeln, um gegebenen Falles noch Verbesserungen bei einer Ausrollung auf andere Regionen einfließen zu lassen“, erklärte Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrsverbund GmbH.

Die Finanzierung der Testhaltestellen erfolgt über die Gemeinden, das Land Salzburg und den Salzburger Verkehrsverbund.

 Verkehrsverbund Haltestelle Koppl Professorfeld Foto: Franz Neumayr 10.6.2021


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