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Mehr als 2.700 Kilometer pro Jahr werden mit den Öffis zurückgelegt!

Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass die Salzburgerinnen und Salzburger im Schnitt rund 2.720 Kilometer pro Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen. Aber Salzburgs Autofahrer sitzen im Schnitt mehr als doppelt so viele Kilometer hinter dem Lenkrad. Sieben von zehn kommen mit dem Auto zur Arbeit. Der VCÖ spricht sich für steuerliche Anreize für die Umsetzung von betrieblichem Mobilitätsmanagement aus. Zudem sind Bahn- und Busverbindungen sowie Radinfrastruktur weiter auszubauen.

Rund 2,7 Milliarden Kilometer legen die Steirerinnen und Steirer pro Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück im Alltagsverkehr zurück, macht der VCÖ aufmerksam. Das entspricht der Distanz von fast fünfmal zur Sonne und wieder retour. Pro Person und Jahr sind es rund 2.720 Kilometer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Daten des Verkehrsministeriums zeigt.

“Die Salzburgerinnen und Salzburger leisten dadurch, dass sie Alltagswege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto zurücklegen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und auch zur Verringerung der Verkehrsprobleme. Aber die Staus erinnern täglich daran, dass der Autoverkehr in der Steiermark noch deutlich  zu reduzieren ist”, betont VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen.

Das Potenzial für einen höheren Anteil an autofreier Mobilität ist in Salzburg hoch. Vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz. “Es können natürlich nicht alle kurze Autofahrten auf das Fahrrad verlagert werden. Aber wenn es eine gute Infrastruktur zum Radfahren gibt, kann zumindest ein Teil auf das Fahrrad umsteigen, was wesentlich zur Verringerung von Staus und schädlichen Stickoxid-Emissionen beitragen würde”, spricht sich VCÖ-Expertin Rasmussen für den Ausbau der Rad-Infrastruktur aus.

Verschärft wird das Problem, dass in vielen Autos nur eine Person sitzt. Der Besetzungsgrad – also die Zahl der Personen, die im Auto sitzen – ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Heute sitzen im Schnitt nur mehr 116 Personen in 100 Pkw.

71 Prozent von Salzburgs Beschäftigten fahren mit dem Auto zur Arbeit. Viele Beispiele zeigen, dass mit betrieblichem Mobilitätsmanagement Beschäftigte zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad motiviert werden können. Hier braucht es verstärkte Anreize, dass Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten Mobilitätsmanagement einführen. Betriebliche Incentives für umweltfreundliche Mobilität der Beschäftigten sollen steuerlich entlastet werden, sieht der VCÖ das Finanzministerium gefordert.

Als Tourismusland ist Österreich aber auch gefordert, den Urlaubsverkehr verstärkt auf Klimakurs zu bringen. So soll die Anreise mit der Bahn nach Österreich forciert werden, die Tourismusregionen können mit umfassenden Mobilitätsangeboten vor Ort wesentlich dazu beitragen, dass Urlaubsgäste weniger mit dem Auto fahren. Angesichts der stark wachsenden Zahl autofreier Haushalte in Europas Großstädten ist es auch aus ökonomischen Gründen wichtig, dass der heimische Tourismus öffentliche Verkehrsangebote in den Regionen forcier”, stellt der VCÖ fest. Ein Positivbeispiel ist die Touristische Mobilitätszentrale Kärnten, die diese Woche mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Österreich ausgezeichnet wurde.

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