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WANDERGUIDE

Öffi-Tourentipp: Der Helenenweg in Mondsee

Von der Basilika Mondsee durch das romantische Helenental zum prachtvollen Aussichtspunkt Leidingerhof.

Der oberösterreichische Ort Mondsee am gleichnamigen See kann auf eine große Geschichte zurückblicken. Sie wurde zwar weniger vom nahen Erzbistum Salzburg geprägt, aber zum einst mächtigen Nachbarn gibt es dennoch zahlreiche Verbindungen. Eine davon ist der Bus 140, mit dem die Fahrgäste ab dem Salzburger Hauptbahnhof rasch und bequem zum Busterminal Mondsee fahren können. Bis zur Endstation Mondsee gelten auch die Salzburger Klimatickets. Bevor die reizvolle Wanderung zur Erlachmühle beginnt empfiehlt sich noch ein Rundgang im Ort. Am besten zuerst zur Seepromenade, dann in wenigen Minuten hinauf zur unübersehbaren Wallfahrtskirche Maria Hilf und natürlich weiter zur prachtvollen Basilika, wo alles begann. Die Klostergründung geht auf den Bayernherzog Odilo im Jahr 748 zurück, bis in das 12. Jahrhundert war Mondsee dann ein Eigenkloster von Regensburg, 1506 kam das Mondseeland zu Österreich und 1791 wurde das Kloster unter Kaiser Leopold aufgehoben. Kloster und Stiftskirche wurden reich ausgestattet, die kostbaren barocken Altäre von Meinrad Guggenbichler und Hans Waldburger gehören zu den schönsten ihrer Art. Einen ganz anderen Charme bei unserer Runde vermitteln etwas später an der Zeller Ache die bunten, leicht heruntergekommenen Gebäude einer uralten Sensenfabrik. Im Jahr 1897 wurden hier noch 138.000 Sensen erzeugt, heute schmieden talentierte Künstler ihre messerscharfen Werke in den Räumen. Entlang der Strecke warten viele Überraschungen, wie etwa die genaue Erklärung eines Brückenlagers unter der mächtigen Zeller-Achen-Brücke. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz: entweder in der gemütlichen Erlachmühle oder im Panorama-Gasthof Leidingerhof am höchsten Punkt der Runde oder vielleicht in den legendär guten Cafes im Ortszentrum.

Den ganzen Tourenbericht samt öffentlicher Anreise finden Sie hier.

Der Helenenweg folgt der Zeller Ache. Bild: Christian Heugl