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WANDERGUIDE

Öffi-Tourentipp: Von Pfarrwerfen nach Bischofshofen

By 03.05Juli 27th, 2022No Comments

Das Gebiet zwischen Werfen und Schwarzach ist ein gefragter Siedlungsboden, der bis in das vierte Jahrtausend zurückreicht. Die Gründe lassen sich auf dieser Talwanderung leicht erkennen. Die relativ hochwassersicheren Talweitungen vermittelten Schutz und die einmündenden Seitentäler gute verkehrstechnische Anbindungen. Ein wirtschaftlicher Glücksfall waren die beiderseits der Salzach entdeckten Kupfervorkommen. Auch die römischen Einwanderer brachten ab 15 v. Chr. innovative Ideen mit. Neben dem ausgeklügelten Wegebau waren das unter anderem die hoch effektiven Drehmühlen. Beides war für die funktionierende Infrastruktur von großer Bedeutung. In Pfarrwerfen, dem römischen Vocario, gab es eine Pferdewechselstation, dazu in der Nachbarschaft Getreideanbau und Mühlen. Die auf unserer Strecke liegenden sieben Mühlen erinnern an die einstige Bedeutung. Die hintereinander, wie auf einer Perlenschnur aufgefädelten Mühlen wurden gerade noch rechtzeitig vor dem Verfall gerettet und können besichtigt werden. Aber auch die heutige Infrastruktur benötigt moderne Verkehrswege. Solche sind oberhalb der Route die Tauernautobahn und unterhalb die mehrgleisige Bahnstrecke. Dazwischen verläuft der alte Römerweg, dem wir abschnittsweise folgen.

 

Die komplette Tour und alle Infos zur öffentlichen Anreise finden Sie hier.

Sieben Mühlenweg Auf uralten und ganz neuen Verkehrswergen, vorbei an sieben Mühlen, durch das Salzachtal nach Bischofshofen. Bild: Christian Heugl