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Öffi-Tourentipp: Zwischen Altenmarkt und Radstadt

Aussichtsbank

ZWEI WEGE VON ALTENMARKT NACH RADSTADT: ENTWEDER GEMÜTLICH IM TALBODEN ENTLANG DER ENNS, ODER ETWAS AUFWENDIGER ÜBER DEN SCHWEMMBERG.

Weil der alte Markt (=Altenmarkt) häufig von der Enns bedroht wurde, entschlossen sich die Landesherren im 13. Jahrhundert zu einer planmäßigen Ortsverlegung auf das 3 km westlich gelegene hochwassersichere Plateau über der Talsohle. Außerdem konnten in der neuen Siedlung Radstadt die Außengrenze zur Steiermark und die Handelsrouten besser abgesichert werden. Radstadt wurde mit einer gewaltigen, auch  heute noch beeindrucken Ringmauer umgeben. Die hochwertigen Museen in den beiden Kommunen beleuchten historische und regionale Ereignisse. Ein Glanzstück im Altenmarkter Heimatmuseum ist etwa die mechanische Grundner Krippe aus dem Jahr 1740, die in einen alten Webstuhl eingebaut wurde. Sie wird auch heute noch zur Freude von Groß und Klein mit Hilfe unzähliger Schnürrfäden „bespielt“. Im Museum Kapuzinerturm in Radstadt kann der im Jahr 1534 fertiggestellte Dachstuhl im Originalzustand bewundert werden und im Schloss Lerchen warten einzigartige Radstädter Zeitdokumente. Bei weniger idealem Wetter könnte also eine genussvolle Museumswanderung zwischen Altenmarkt und Radstadt entlang der Enns am Programm stehen (1 Std., 3 km), eine längere Variante ist die im Folgenden beschriebene Wald- und Wiesentour über den Schwemmberg auf der Südseite des Rossbrand.

Den ganzen Tourenbericht samt öffentlicher Anreise finden Sie hier.