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Supergau für zeitgenössische Kunst 14. –23. Mai 2021 | 1000 Quadratkilometer | 18 Projekte | 1 Festival

By 30.04Mai 10th, 2021No Comments

Vom 14. bis 23. Mai wird der Flachgau zum Supergau für zeitgenössische Kunst und findet seine Räumecoronakonform im Freien. Waldund Wiesenlandschaft, Seenlandschaft, Häuserlandschaft, Asphaltund Betonlandschaft werden während des 10tägigen Festivals zur Bühne. Der Flachgau wird temporär zum künstlerischen Aktionsraum für Installationen, Performances, Wanderungen, Konzerte, Diskussionen, Seebäder, Fahrradwerkstätten und Filmvorführungen. Im Mai trifft das Publikum im Supergau auf die Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Alle setzen sich mit der Frage auseinander, ob ländliche Regionen außergewöhnliche Orte zeitgenössischer Kunst sein können. Hier im Supergau arbeiten Gemeinden, BewohnerInnen und KünstlerInnen zusammen und schaffen Räume, in denen alle BetrachterInnen und niemand ExpertIn sein muss.

Supergau Landkarte Zur Orientierung

Eine neue Landschaft braucht nicht nur neue Ansichtskarten,sondern auch eine neue Landkarte. Sie hilft bei der Orientierung durch den Supergau. Darauf findet sich viel Wissenswertes über das Festival, die künstlerischen Arbeiten und programmatisches. Auf Anfrage schicken wir eingedrucktes Exemplar mit der Post zu. LandeshauptmannStellvertreter Heinrich Schellhorn freut sich schon auf das neue Festival, das auf Initiative des Landes umgesetzt wird und aufgrund seines OutdoorKonzepts derzeit stattfinden kann. „Das Festival Supergau ist gerade jetzt ein Lichtblick für kulturinteressierte Menschen und für alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler. Der Flachgau wird über die FestivalTage zu einem Kunstschauplatz, zu einem Ort der Offenheit und des Perspektivenwechsels, zum Diskussionsforum, zum Ausflugsziel und zurInspirationsquelle. Wir wünschen uns natürlich, dass das Festival zahlreiche Impulse setzt und lange nachwirkt.“

Die KünstlerInnen und Ihre Arbeiten

Trotz all der Weitläufigkeit des Festivals haben sich räumliche Zusammenhänge ergeben, die ein dichtes Erleben von mehrerenArbeiten ermöglichen. Rund um den Wolfgangsee sind gleich fünf Projekte täglich zu erleben: der Audiowalk „Sirrende Mücken im surrenden Licht“ von Flora Schausberger, der uns in einer Tour durch Strobl leitet und die Fiktion von Realität manchmal nur schwer unterscheiden lässt. Neue Perspektiven bietet auch die Arbeit Belvedere Flachgauvon Fabian Ritzi und Maria Kanzlerauf dem Dach der Eni Tankstelle in Strobl. Ob weiter mit Bus oder Schiff gleich in der Nähe ist „Straining Fieldvon Alice von Altenzu besuchen, die sich mit der Wahrnehmung von und dem Umgang mit Natur beschäftigt. Gegenüber an der Badestellte von Lueg findet sich ein ganzer Parcours von Videoarbeiten.„Techno Scapes“ ist jederzeit mit dem eigenen Smartphone zu erleben oder während des Festivals in begleiteten Touren mit den KünstlerInnen des Golden Pixel Collective. Wer dann am Abend noch zum Sundowner am See verweilen möchte, kann mit Beginn der Dämmerung die wunderbar poetische Arbeit Metarmorphosis“vonMiriam Hamannsehen. Sie verweist auf die Tiefe des Wolfgangsees und macht einen Raum auf, der dem Auge verborgen bleibt.Die Busfahrten selber werden mit Wolfgang Obermair undP eter Fritzenwallnerundihrem Projekt Bustopiazum Erlebnis, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Bushaltestellen werden auchzu temporären Ortender Kunstvermittlung und der Forschung: ob als FahrradErzählWerkstattim Projekt Zukunft mit Zukunft, (eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Räume kultureller Demokratie“,Wissenschaft & Kunst), oder auch zu Konzertorten und Treffpunkten für Wanderungen. Rund um die Trumer Seenf indet sich dann eine weitere Verdichtung künstlerischer Projekte. Schwer zu ertragen im doppelten Sinne ist die Arbeit „Zaunbewegung“ von Angelika Wischermann, die in mühseligen kleinen Schritten ihren Weg entlang des Obertrumer Sees mit fünf Bauzaunelementen finden muss, Hilfe ist nicht erwünscht.Nur das Feierabendbier teilt sie gern mit ihren Zaungästen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees, beim Teufelsgraben,besuchen wir„St.Peter“ eine immersive theatrale Performance des Wiener KollektivsNestervalHerr Finnland und Frau Löfberg. Ob das Stück in der Gemeinde Seeham als begehbare Dreharbeiten für eine adaptierte Filmversion oder als tatsächlicher Theaterbesuch zu erleben sein wird, entscheidet Corona. Alle Informationen zu den Supergau Projekten finden Sie hier.

Ein Festivalbesuch ohne Auto mit Bus 120 & 150 oder mit dem Fahrrad

Von Salzburg aus erreicht man diese wunderschöne Region für zeitgenössische Kunst am besten mit dem Linienbus. Der Salzburger Verkehrsverbund bringt die Pendler und Besucher direkt in den Supergau und mitten ins Festival, an dem 17 Gemeinden beteiligt sind. Entweder fährt man mit der Linie 120 über Elixhausen ins schöne Trumer Seenland und weiter bis Mattsee oder mit dem 150er über Hof und St. Gilgen bis Strobl. Sämtliche Arbeiten sind mit dem Bus zu erreichen und selten weiter als 15 Minuten fußläufig von der nächsten Haltestelle entfernt.Täglich gibt es zu em Tourenvorschläge durch den Supergau mit dem Bus, aber auch neue Radund Wanderwege, die zu den Projekten und manchmal hinter die Kulissen führen.„Das gelungene Mobilitätskonzept ist eine weitere Besonderheit des Festivals und liegt mir als für Klimaund Umweltschutz zuständiges Regierungsmitglied besonders am Herzen. Die Kunstwerke sind so platziert, dass sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kurzen Fußwegen erreichbar sind. Dazu gibt es auch eine Radwegund Wanderkarte zu Kunstwerken, um den ‚Supergau‘ umweltfreundlich erkunden zu können“, sagt Landeshauptmann Stellvertreter Heinrich Schellhorn.


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