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VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg für die myRegio Jahreskarte

By 26.08September 17th, 2020No Comments
Siegerehrung VCÖ-Mobilitätspüreis

Verleihung des VCÖ-Mobilitätspreis 2020 im Messezentrum Salzburg im Bild: Josef Spiesberger (ÖBB), Landesrat Stefan Schnöll, Allegra Frommer (Geschäftsführerin Salzburger Verkehrsverbund), Christian Gratzer (VCÖ-Mobilität mit Zukunft), Johannes Gfrerer (Pressesprecher Salzburger Verkehrsverbund) Foto: Land Salzburg / Neumayr – Leopold 26.08.2020

Meilenstein im Salzburger Öffi-Angebot erhält Auszeichnung

Die myRegio Jahreskarte ist der diesjährige Gewinner des VCÖ-Mobilitätspreises Salzburg. Der Anreiz, auf Öffis unkompliziert und günstig umzusteigen hat die Jury mehr als überzeugt. Weitere Preisträger: Das Projekt „Mobility Points“ der Stadt Salzburg sowie der klimaneutrale Zustelldienst „die Boten.at“. Der „VCÖ – Mobilität mit Zukunft“ verleiht den Preis jährlich in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB.

„Ich freue mich sehr, dass heuer ein Projekt den VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg gewonnen hat, das mir ganz besonders am Herzen liegt: Die myRegio-Tickets sind wirklich ein Meilenstein für den öffentlichen Verkehr in Salzburg. Die hohen Verkaufszahlen zeigen, dass viele Menschen bereit sind umzusteigen, wenn der Preis stimmt und das Angebot immer besser wird“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll bei der feierlichen Verleihung am Mittwoch im Messezentrum.

365 Tage günstig durchs ganze Land

Mit der zu Jahresanfang eingeführten myRegio Jahreskarte sparen Öffi-Nutzer nicht nur viel CO2, sondern auch merklich Geld. Für das gesamte Bundesland Salzburg sind nun für die Jahreskarte statt 1.539 Euro nur mehr 595 Euro zu bezahlen. Wer eine Jahreskarte für eine einzelne Region möchte, zahlt nur 365 Euro, also 1 Euro pro Tag, für zwei Regionen nur 495 Euro. 19.025 Jahrestickets wurden bisher verkauft, dazu kommen noch rund 2.000 bestehende Stammkunden. Im alten System gab es pro Jahr zuletzt rund 15.000 Jahreskarten.

Gratzer: „Verkehr muss neu gedacht werden“

„Auch, wenn durch Covid-19 die Belastung durch Treibhausgase kurzzeitig stark zurückgegangen ist, macht der Verkehr immer noch knapp die Hälfte von Salzburgs CO2-Emissionen aus. Die drei Projekte, die wir heute beim VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg auszeichnen, zeigen, wie die Klimabilanz des Verkehrs erfolgreich verbessert werden kann“, fasst VCÖ-Sprecher Christian Gratzer zusammen.

Auszeichnung für Gütertransport auf zwei Rädern

Wie klimaverträgliche Zustellung geht, zeigt der Salzburger Botendienst „die Boten.at“. Kleinere Waren werden mit herkömmlichen Fahrrädern zugestellt, Transporte bis zu 250 Kilogramm mit Cargo-Bikes. Dieses Projekt war dem VCÖ einen Preis wert, denn eine Studie des deutschen Verkehrsministeriums zeigt, dass in Städten rund ein Viertel der Transporte, die derzeit mit Kraftfahrzeugen erledigt werden, auf Transport-Fahrräder verlagert werden können.

Mobility Points in Bezug auf den Wohnbau

Wo wir wohnen und welches Mobilitätsangebot es gibt, hat großen Einfluss auf unser Verhalten. Hier setzt das Projekt „Mobility Points“ an, das von der Stadt Salzburg mit dem Unternehmen MoPoint umgesetzt wird. Sharing-Angebote – von Carsharing über E-Bikes bis zu Transport-Fahrrädern – und eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ersparen ein eigenes Auto oder ein Zweifahrzeug und somit den Familien bares Geld. Zusätzlich reduzieren sich die Wohnbaukosten, weil weniger Parkplätze errichtet werden müssen.


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